Prävisualisierungen

"Für einen guten Film benötigt man drei Dinge: 1. Ein gutes Drehbuch. 2. Ein gutes Drehbuch. 3. Ein gutes Drehbuch."
(Billy Wilder)

Nach der Fertigstellung des Drehbuchs beginnt die Planung der Produktion. Die entscheidenden Werkzeuge dafür sind erfahrungsgemäß Moodboards, ausführliche Storyboards und Animatics. Ein weiterer Einsatzbereich ist die Präsentation. Ganz gleich ob Auftraggeber, Geldgeber, Entscheider oder Chef – mit einer anschaulichen Präsentation eines Projektes erhöhen Sie die Aufmerksamkeit und die Wahrscheinlichkeit des "grünen Lichts". Der Aufwand für diese Prävisualisierungen richtet sich nach Komplexität des Projektes und der Aufnahmen mit Spezialeffekten (SFX/VFX).

 

Moods und Moodboards

Ein wichtiges Arbeitswerkzeug ist das Moodboard  (engl. mood = Stimmung, board = Tafel). Es dient der Visualisierung von Stimmungen, Anmutungen, der Atmosphäre und z. B. der Welt einer Zielgruppe oder einer Marke. Was einzelne Bilder oder ein Text nur unzureichend beschreiben, wird im Moodboard auf einen Blick erfassbar.
Als Ideenskizze eingesetzt, kann das Moodboard während der Konzeptions- und Gestaltungsphase der rote Faden sein oder als Präsentationswerkzeug dienen.

Wir erstellen Moodboards in den Bereichen:

  • Produktionsdesign
  • Projekt- und Drehbuchpräsentationen
  • Portraits von Zielgruppen-Welten
  • Darstellung einer Markenwelt

 

Moodboard Beispiel:

Präsentationen

Sie halten einen Vortrag, geben ein Seminar oder haben ein Geschäftstreffen? Präsentationen lauern an vielen Stellen. Konzentrieren Sie sich ruhig auf den Inhalt, während wir Layout und Struktur in die angemesse Präsentationsform bringen.

Animatics

Einfach gesagt: Ein Animatic (auch Story Reel) ist ein gefilmtes Storyboard. Einzelbilder des Storyboards werden zusammengeschnitten, Dialoge, Musik und Sounddesign in einer Layoutversion hinzugefügt.

Animatic-Beispiele:

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Die Funktionen von Animatics:

1. Zeitliche Abläufe, die Dramaturgie, Sounddesign, Musik, Kameraeinstellungen und -bewegungen, sowie Effektaufnahmen können so getestet und aufeinander abgestimmt werden. Kurz und gut: Ein Animatic ist ein Instrument, das feststellt, ob ein Film funktioniert. Dabei kostet es nur einen Bruchteil der eigentlichen Filmproduktion.

2. Darüber hinaus ist es auch ein Planungsinstrument. Überflüssige Einstellungen können im Vorfeld gestrichen werden und notwenige, die bisher nicht bedacht waren, können hinzugefügt werden. Damit werden Kosten erheblich eingespart oder zumindest effektiver eingesetzt.

3. Außerdem ist es ein perfektes Tool, um das Projekt mit einem angemessenen  Medium zu präsentieren, bevor die erste Klappe gefallen ist, z.B. vor Investoren, Sendern und Förderanstalten. Es dient der direkten Verkaufsförderung. Animatics werden oft zur Prävisualisierung von Werbefilmen benutzt.

Es ist sicherlich nicht immer notwendig, ein sehr aufwendiges Animatic zu erstellen. Es gibt verschieden aufwändige Gestaltungsmöglichkeiten für ein Animatic. Es kann eine einfache Diaschau sein, eine 2D- oder 3D-Animation in unterschiedlicher szenischer Auflösung und Komplexität. Auch Videoaufnahmen mit Doubles und ohne viel Aufwand sind gängige Praxis. Bei SFXVFX-Aufnahmen werden zuweilen Fingerkameras verwendet, um Kamera-Einstellungen an Modellbauten zu testen.

 

Beispiele: Moodboard

Beispiele: Storyboards